Wie deine Mutterwunde dich zur erschöpften, braven Tochter macht und der Weg hinaus
- 5. Apr. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Die Mutterwunde ist ein wenig bekanntes aber weit verbreitetes Thema, das sich auf das Leben von Töchtern langfristig verheerend auswirken kann. Ich möchte sie hier aus einem spirituellen Blickwinkel mit Fokus auf die Möglichkeiten zur Entwicklung zur sanften und weiblichen Königin in deinem eigenen Leben voller Leichtigkeit betrachten.
Denn oft liegt der Fokus einer verletzten Tochter vor allem darauf, was ihr ihre Mutter nicht gegeben hat, sie aber vor allem in ihrer Kindheit so dringend gebraucht hätte – was dazu führt, dass sie sich niemals darüber hinaus entwickeln kann.
In meiner 15-jährigen Erfahrung als transpersonale Persönlichkeitsentwicklerin und GfK-Trainerin habe ich folgende Fehler beobachtet, die dazu führen, dass du dich als erschöpfte, brave Tochter fühlst:
Fehler#1: Du hältst deine Mutter fest statt dich von ihr zu lösen.
Und das ist in der bestehenden Dynamik völlig logisch. Denn du hast die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass deine Mutter doch noch erkennt, wer du wirklich bist und was du brauchst. Doch – so schwer es auch ist, das zu akzeptieren – das wird nicht passieren.Denn du selbst hast dir (auf einer höheren, unbewussten Ebene) diese Beziehungsaufgabe gestellt! Und es geht darum, zu erkennen, was du aus dieser schwierigen Beziehung lernen sollst statt zu versuchen, sie zu wandeln.
=> Erst wenn du das erkennst und du deine Mutter sein lassen kannst, wer und wie sie ist, wirst du ganz zu dir finden können. Klingt fast unmöglich? Ist es aber nicht. Aber ein Weg allemal, den viel mehr Frauen vor sich haben als du denkst. Und gemeinsam wird es machbar.
Fehler#2: Du bleibst im Analysieren stecken, statt zu „durchfühlen“.
Dieser Punkt ist wohl der Hauptgrund dafür, warum die meisten allein und ohne Anleitung nie den Weg heraus aus dieser Verstrickung finden. Das Analysieren und mentale „Verstehen wollen“ kann dich über Jahre, ja Jahrzehnte beschäftigen und führt – nirgendwo hin. Oft gehen, bewusste oder unbewusste, Schuldzuweisungen und Vorwürfe an deine Mutter damit einher, die euch beide vergiften. In jedem Fall bleibst du mit deiner Aufmerksamkeit bei deiner Mutter statt die Botschaft für dich zu suchen.
=> Der Schlüssel liegt im „Durchfühlen“ aller Emotionen, die da sind und mittlerweile in deinem Körper „stecken“. Der Satz, den ich nach dieser Übung am allermeisten höre ist „Ich hab‘ es mir 1.000x schlimmer vorgestellt, mich diesen Gefühlen zu stellen! Hätte ich gewusst, dass es so ist, hätte ich mich schon viel früher daran gewagt!“
Fehler#3: Du reproduzierst ihre Rollen und Lebensumstände, obwohl sie nicht deinen Träumen und Werten entsprechen.
In einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung gibt es für die Tochter 2 Möglichkeiten: sich zu unterwerfen oder aufzulehnen, Compliance oder Rebellion.Was die wenigsten wissen: die Rebellinnen sind nur oberflächlich „freier“ als die braven Töchter, denn oft wählen sie das pure Gegenteil nur als Programm und nicht, weil es ihnen wirklich zu 100% entspricht! Die braven Töchter hadern eher damit, das in Kindertagen wie „eingebrannte“ Rollenvorbild zu kopieren ohne ihre eigene Identität darin zu finden.
=> Doch auch aus diesem einmal eingeschlagenen Weg gibt es Möglichkeiten, sein Leben authentischer auszurichten ohne gleich alles inkl. Scheidung, Umzug & Co auf den Kopf stellen zu müssen.
Fehler#4: Du kannst weder deinen Wert noch deine Kompetenz erkennen.
Ohne in die Kerbe des oft zitierten „Selbstwertthemas“ schlagen zu wollen – die meisten Frauen, die unter einer Mutterwunde leiden, können ihre eigene Größe einfach nicht sehen. Belesene, studierte Expertinnen brauchen eine Ausbildung nach der anderen, reflektierte Leaderinnen ordnen sich dem Mainstream unter statt voranzugehen, emotional intelligente und empathische Familienführerinnen sehen sich selbst „nur“ als Hausfrau und Mutter. Das Schlimmste daran: die Welt braucht genau diese großartigen Frauen mit ihren weiblichen Qualitäten jetzt!
=> Es ist wie eine Seuche, die alle Frauen mit Mutterwunde haben und doch gibt es eine einfache Praxis, die dich ohne viel Aufwand aus diesem Teufelskreis hinausführen kann.
Fehler#5: Du bist eine starke Performerin und denkst, du musst ständig leisten, was dich in Erschöpfung und oft sogar Burnout führt. Als Kind wenig gesehen worden zu sein, vielleicht oft kritisiert, führt leicht zu dem Gefühl, zu wenig zu sein. Da ist es nur logisch, dass du es von Kindheit an gewohnt bist, dir durch gute Leistungen Aufmerksamkeit, Anerkennung und Lob zu holen. Wer diesen Zusammenhang nicht erkennt und schafft, zu durchbrechen, läuft unweigerlich in ständige Erschöpfung oder oft auch ins Burnout. => „Schuld“ ist nicht deine Mutter sondern das Missverständnis, dass es hier um sie und dich geht. Es geht vielmehr um deinen Lernauftrag in diesem Leben und wenn du es nicht schaffst, den zu entschlüsseln, läufst du immer weiter in diesem Hamsterrad. Fehler#6: Du lebst viel männliche Energie und wirst härter und stärker wahrgenommen als du wirklich bist. Eine weitere Nebenwirkung der „Leistungstochter“ ist das Übermaß an männlicher Energie, die diese Strategie von Natur aus mit sich bringt. Denn wer das Gefühl hat, nur durch seine Anwesenheit zu wenig zu sein, muss nun mal ständig „tun“. Und das ist anstrengend, mühsam und macht hart – immer zu sich selbst, meist auch zu anderen. Die Folge: alle Welt glaubt, du bist unendlich stark und kannst einfach alles schaffen. => Grundsätzlich stimmt das auch, aber du sehnst dich danach, einfach mal auch nur sein zu dürfen. Davon, dass andere den Spaß ihres Lebens voller Leichtigkeit und Flow haben, kannst du nur träumen. Doch schon auf dem Weg zu dir selbst lernst du die ersten Momente voller Bliss und Hingabe an den Moment kennen – und ein völlig neues Leben entfaltet sich vor deinen Augen. Am 21.5.2025 um 19h findet die erste online Healing Ceremony im deutschsprachigen Raum als Startpunkt deiner Initiation zur „Sister of Change“ statt – unverbindlich und für 0 €.

Geleitet von Sylvia Korntheuer, Gründerin der "Sisters of Change", seit über 15 Jahren transpersonale Persönlichkeitsentwicklerin, Trainerin in gewaltfreier Kommunikation, Practitioner von Access Consciousness; seit 2018 Frauenkreisleiterin und Arbeit mit über 1.000 Frauen in der Gruppe "Endlich in Frieden mit den Eltern - und glücklich, frei & selbstbestimmt".




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